Frequently asked questions

Wie ist der Auswahlprozess für meinen künftigen Lehrling?

Deutschsprachige Lebensläufe und Videovorstellungen werden im zweiten Quartal 2019 mit den TeilnehmerInnen erstellt und Ihnen zur Verfügung gestellt. (Auch Skype-Termine sind bei Bedarf möglich.) Die Auswahl des Lehrlings für Ihr Unternehmen erfolgt jedenfalls nach dem von Ihnen zur Verfügung gestellten Anforderungsprofil.

Sind die Jugendlichen bereit auch nach der Lehrzeit in Österreich zu bleiben?

Aus unseren Erfahrungen sind rund 70-80% dafür offen, nach der zweijährigen Lehrzeit als Fachkraft im selben Unternehmen weiterzuarbeiten, wenn die Rahmenbedingungen dafür passen. Wichtig für diese Entscheidung ist neben dem Job vor allem auch die soziale Einbindung ins lokale Umfeld (Arbeitsklima im Unternehmen, Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Job, Hobbies, Freunde, etc.).

Wer kümmert sich um die Wohnversorgung?

Bei der Bereitstellung der Wohnversorgung arbeiten wir eng mit Ihrem Betrieb, der jeweiligen Gemeinde und Region zusammen, damit diese jedenfalls vor Dienstbeginn des Lehrlings gesichert ist. Je nach Höhe der Lehrlingsentschädigung kann der Lehrling die Kosten dafür selbst tragen oder sie werden zum Teil oder zur Gänze vom Betrieb übernommen. In der Gastronomie ist es beispielsweise üblich, dass Unterkunft und Verpflegung den MitarbeiterInnen vom Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Auf jeden Fall sollte den Jugendlichen in mindestens 700€ ihrer Lehrlingsentschädigung für ihren Lebensunterhalt bleiben.

Was ist, wenn Unternehmen und Lehrling nicht zusammenpassen?

Die Lehrzeit bei Ihnen im Unternehmen beginnt mit einer einmonatigen Kennenlernphase. Sollte sich in dieser Zeit herausstellen, dass die Zusammenarbeit mit dem Lehrling nicht funktioniert, suchen für Sie und den Lehrling eine passende Lösung. Unabhängig davon gilt die gesetzliche dreimonatige Probezeit wie bei jedem österreichischen Lehrling.

Wie muss ich den Lehrling bezahlen?

Ihr neuer Lehrling wird gleich wie ein inländischer Lehrling angestellt, es gelten die gleichen Verfahren (WKO etc.). Die Entlohnung hat mindestens nach dem im Unternehmen gültigen Kollektivvertrag zu erfolgen.

Gibt es die gleichen Förderungen?

Für den spanischen Lehrling können dieselben Lehrlingsförderungen beantragt werden wie für österreichische Lehrlinge.

Wie ist die Zahlungsmodalität?

Die Zahlung des durch das Unternehmen zu leistenden Betrages kann in Einmal- oder Ratenzahlung erfolgen.

Wer macht den Sprachunterricht in Spanien?

Wir sind auch eine zertifizierte Sprachschule und entsenden unsere eigenen SprachlehrerInnen nach Spanien, um dort den Deutsch-Unterricht durchzuführen. Unsere Lehrkräfte sind alle eigens für den Unterricht von Deutsch als Fremdsprache bzw. Deutsch als Zweitsprache ausgebildet. So können wir garantieren, dass Ihr Lehrling mit B1 Sprachniveau zu Ihnen kommt.

Woher kommen die Jugendlichen?

Die Jugendlichen unseres aktuellen Jahrgangs (Arbeitsbeginn Herbst 2019) stammen großteils von den Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa). Allerdings wird das Programm gerade auch auf das spanische Festland ausgerollt.

Wie alt sind die Jugendlichen?

Die Jugendlichen sind spätestens bei Dienstbeginn volljährig (18 Jahre).

Welche Kenntnisse bringen die Jugendlichen schon mit?

Zum Zeitpunkt des Arbeitsbeginns in Österreich verfügen die Jugendlichen bereits über eine abgeschlossene spanische Fachausbildung (2000 Stunden). Diese findet in Fachschulen statt und beinhaltet eine mindestens dreimonatige Unternehmenspraxis. Der Fachunterricht an den Schulen ist aufgrund der vorhandenen Infrastruktur auch sehr praktisch gestaltet. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der staatlichen spanischen Lehrpläne für folgende Lehrberufe: