Talente für Österreich im Finale des Europäischen Verwaltungspreises

Der europäische Verwaltungspreis (European Public Sector Award, EPSA) ist europaweit der einzige Verwaltungspreis, der Verwaltungsinstitutionen aller Ebenen offensteht. 

Unter dem Jahresthema „Neue Lösungen für komplexe Herausforderungen“ zeichnete der EPSA 2017 in drei Kategorien innovative Lösungen aus, die belegen, wie der öffentliche Sektor effektiv und effizient auf große Herausforderungen reagieren kann. Insgesamt langten 150 Bewerbungen aus 30 EU-Ländern und Institutionen ein.

Die gemeinsame Einreichung des Projekts „Talente für Österreich“ durch die Stadt Trofaiach und das Institut für Talenteentwicklung, wurde unter allen Einreichungen in der ersten Bewertungsrunde als eines von 16 offiziellen Best Practice Projekten in der Kategorie „supra-lokal/lokal“ ausgezeichnet.

Im zweiten Bewertungsverfahren, Anfang September 2017, führte das European Institute of Public Administration einen Evaluations-Besuch vor Ort in Trofaiach durch, welcher der praktischen Überprüfung der in der Einreichung übermittelten Informationen und der Klärung letzter offener Fragen diente. Darauf basierend wurden die Nominierungen für das Finale von einer Fachjury ermittelt. Das Trofaiacher Vorzeigeprojekt überzeugte und zog als einer von vier Nominierten ins Finale des Europäischen Verwaltungspreises 2017 ein. Die Fachjury lobte insbesondere die Vielseitigkeit des Projektes, da es mit Migrationsbewegungen, Notwendigkeit der nachhaltigen Integration und Fachkräftemangel gleich mehrere gesellschaftliche Herausforderungen adressiert.

Der EPSA 2017 wurde Ende November in Maastricht/NL verliehen. Die Trofaiacher Delegation rund um Bürgermeister Mario Abl und Josef Missethon, Geschäftsführer des Instituts für Talenteentwicklung, konnte die Stadt und das Projekt im Rahmen mehrerer hochkarätiger Veranstaltungen und Workshops vor über 100 TeilnehmerInnen aus EU Regierungs- und Verwaltungsbehörden vorstellen.

Die Stadt Trofaiach und das Institut für Talenteentwicklung dürfen sich nunmehr als offizielles EU Best Practice Projekt bezeichnen.